Our Vietnam – Hội An

driving to Hoi An Green beauty Hoi An

 

Hoi An. Wir schlafen bei einem Schweizer Couchsurfer. Er zeigt uns wo wir einen Roller ausleihen können und es ist das Beste was wir machen können. Es ist unglaublich warm in dieser Gegend von Vietnam. Der Fahrtwind tut gut und wir fahren ans Meer. Wir finden die Stelle nicht, wo wir hin sollen. Aber das macht nichts, denn so haben wir den Strand ganz für uns allein. Da wir so spontan gefahren sind, haben wir keine Badesachen mit. Deswegen müssen wir in Unterhose ins Meer springen.

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Hoi An. Die Stadt zum shoppen. Ein Kleidergeschäft am anderen. Hunderte von Schuhläden. Schuhe in allen Farben und Formen stehen im Spiegelregal, die Verkäuferinnen wollen dich nicht gehen lassen. Sie wollen dir gerne etwas Maßschneidern, auch die Schuhe. wir können auswählen zwischen der Farbe und des Materials. Wir können uns das kaum vorstellen und sind von der Masse überwältigt. Leider nicht lange, denn nach Hoi An sind unsere Geldbeutel eindeutig kleiner.

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Hoi An. Eine Frau schreit über den Markt und handelt. Am Meer sitzt ein Mann, ganz ruhig und flickt sein Netz. Eine junge Familie läuft über die noch nicht geschälten Reiskörner und strahlt uns an. Das ist Leben. Das sind die Momente, die man zu schnell vergisst.

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Hoi An. Wir sitzen auf einem kleinen Balkon und können auf das Wasser starren. Es gibt den leckersten kalten Kaffee, den wir finden können. Laura lacht. Ich freue mich hier zu sein mit ihr. Ich kann mir in dem Moment keine bessere Reisepartnerin vorstellen.

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Hoi An. Es ist ruhig geworden auf den Straßen. Die Sonne längst unter gegangen, tänzeln wir lachend durch die Straße. An einer Ecke sehen wir im Licht der Straßenlaterne eine dicke Ratte. Sie sucht nach Essen und durchwühlt den Müll. Wir bleiben stehen und nutzen den Moment um mit dem Licht zu spielen.

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Hoi An. Die Tage in Hoi An gehen viel zu schnell vorbei. Gestern noch in einer Bar mit anderen Couchsurfern gesessen, müssen wir bald schon Lebewohl sagen. Wir verlängern unseren Aufenthalt ein wenig, aber langsam neigt sich die Reise dem Ende.

Hoi An war der Höhepunkt. Mit den Hähnen, die morgens um die Wette krähten. Mit unserem süßen Philipinofreund, dem wir Deutsch bei bringen. Mit unserem lustigen Couchsurfer und seinen Insidertipps. Mit der Wärme und dem Roller fahren. Mit den maßgeschneiderten Sachen, die viel zu schnell wieder kaputt gegangen sind. Mit dem riesigen Markt am Ufer. Das Ufer, dass über getreten ist, so dass zwei Straßen überschwemmt waren. Mit den entspannten Vietnamesen, die dann eben alles in den zweiten Stock tragen. Mit, nein oft ohne Strom und Wasser.

Hoi An, ich mag dich.

I like Hoi An

 

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Weitere Impressionen aus Teneriffa

Tenerife IMGP1501 those waves Wanderlust taking photos of the sky those waves were amazing Flying away. Antje, be careful!

Wandern. Warm. Kalt. Windig. Windstill. Mit dem Wind spielen. Salzig. Wellen beobachten. Riesige, meterhohe, gigantische Wellen. Ziehende Wolken. Weiß und Blau. Kaputte Kamera. Auf der Mauer laufen. In die Ferne schauen. Katzen und Vögel beobachten. Steile Hänge. Gestein. Wasserfall. Wandern. Schweigen und Nachdenken. Lachen und Singen. Glücklich sein. Ruhe.

 

Zu Besuch auf dem grünen Ball.

shadow and sun feeling high Antje and Alex Amazing view

 

Ich steige aus dem Auto und renne lachend zur Klippe. Vor meinen Füßen geht es steil hinunter. Ich stelle mir vor was passieren würde, wenn ich jetzt ohnmächtig werden würde. Doch ich wische den Gedanken schnell weg, weil ich an so einem schönen Ort keine negativen Gedanken in meinem Kopf haben will. Stattdessen schaue ich in die Ferne und bestaune das viele Wasser. Es ist so unglaublich blau und schön. All die Probleme und Sorgen im Kopf scheinen auf einmal ganz klitzeklein zu sein. Wir steigen den Berg ein Stück herab und sind alle drei unglaublich beeindruckt von der Landschaft, die uns umgibt. Sie scheint so mächtig, die Menschen so unbedeutend daneben. Eben nur zu Besuch.

 

Wer will, der kann.

walk the line tip toe I can smell and feel the sea

Ich spiele „Auf der Mauer, auf der Lauer“ und wandere die Straße entlang. Antje macht unbemerkt Fotos von mir, währenddessen ich irgendwelchen Gedanken nach hänge. Die Luft riecht salzig, sandig, fischig, klar, lebendig, warm und kalt zu gleich. 

 […]

Einmal kurz Pause taste, dachte sich mein Körper. Aber doch nicht, wenn ich auf dem Weg in den Urlaub bin?! Der Plan war von Berlin nach Nürnberg, da den Abend und die Nacht irgendwie rum kriegen und dann morgens mit dem Flugzeug nach Teneriffa. Das waren einer der anstrengendsten zwei Tage, die ich je hatte. Es war nur natürlich, dass ich anschließend Fieber bekam und komplett  krank war. Doch ich fühle mich stark wie nie. Nun sitze ich in der Bibliothek, schreibe für meine Bachelorarbeit und weiß, ich bin stark. Ich kann, wenn ich will*. Ich werde mein Ziel erreichen.

*das pflegte schon mein Opa/meine Mama immer zu sagen und oft muss ich an seine/ihre Worte denken.

 

Our Vietnam – Huế

Nachtbus

Mit dem Nachtbus geht es wieder zurück zum Dreh und Angelpunkt Hanoi. Hier bleiben wir wieder einige Tage, um unsere Reise weiter Richtung Zentralvietnam fortzusetzen. Nächster Halt: Hue.

Hue ist kein Stopp gewesen, der mit sehr vielen Momenten in Erinnerung geblieben ist. Das lag aber vor allem daran, dass wir ein wenig unternehmungsfaul waren und anscheinend auch ein wenig Erholung brauchten. Daher nur ein paar Bilder vom Nachtflohmarkt, einer beleuchteten Brücke und einem Eingang einer Denkmalanlage.

Frau kocht Bunte Desserts Blaue Frau Tanzend über die bunte Brücke Photo by Laura .