Zu Besuch auf dem grünen Ball.

shadow and sun feeling high Antje and Alex Amazing view

 

Ich steige aus dem Auto und renne lachend zur Klippe. Vor meinen Füßen geht es steil hinunter. Ich stelle mir vor was passieren würde, wenn ich jetzt ohnmächtig werden würde. Doch ich wische den Gedanken schnell weg, weil ich an so einem schönen Ort keine negativen Gedanken in meinem Kopf haben will. Stattdessen schaue ich in die Ferne und bestaune das viele Wasser. Es ist so unglaublich blau und schön. All die Probleme und Sorgen im Kopf scheinen auf einmal ganz klitzeklein zu sein. Wir steigen den Berg ein Stück herab und sind alle drei unglaublich beeindruckt von der Landschaft, die uns umgibt. Sie scheint so mächtig, die Menschen so unbedeutend daneben. Eben nur zu Besuch.

 

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Wer will, der kann.

walk the line tip toe I can smell and feel the sea

Ich spiele „Auf der Mauer, auf der Lauer“ und wandere die Straße entlang. Antje macht unbemerkt Fotos von mir, währenddessen ich irgendwelchen Gedanken nach hänge. Die Luft riecht salzig, sandig, fischig, klar, lebendig, warm und kalt zu gleich. 

 […]

Einmal kurz Pause taste, dachte sich mein Körper. Aber doch nicht, wenn ich auf dem Weg in den Urlaub bin?! Der Plan war von Berlin nach Nürnberg, da den Abend und die Nacht irgendwie rum kriegen und dann morgens mit dem Flugzeug nach Teneriffa. Das waren einer der anstrengendsten zwei Tage, die ich je hatte. Es war nur natürlich, dass ich anschließend Fieber bekam und komplett  krank war. Doch ich fühle mich stark wie nie. Nun sitze ich in der Bibliothek, schreibe für meine Bachelorarbeit und weiß, ich bin stark. Ich kann, wenn ich will*. Ich werde mein Ziel erreichen.

*das pflegte schon mein Opa/meine Mama immer zu sagen und oft muss ich an seine/ihre Worte denken.

 

Tage wie diese!

Früh steht die Sonne am Horizont So froh über die Sonnenstrahlen Brauntöne Letzte Gefühle des Herbst Ein weiteres Sonnenkind Golden hour Versteckt unter'm Hut lilapink!
Es gibt einen See gar nicht weit von meiner Wohnung. Ich spaziere ein zweites Mal in kurzer Zeit um den Weißensee. Vor fast zwei Jahren war das einzige, was ich aus Weißensee kannte, das verlassene Kinderkrankenhaus. 

Diesmal spaziere ich mit Laura. Ich bin so glücklich, dass wir zusammen wohnen und genieße jeden Moment mit ihr, weil ich weiß, dass er nicht für ewig hält. Es ist ein Lebensabschnitt, wie alles im Leben. Dieser Lebensabschnitt mit der Überschrift: „Zusammenwohnen mit der besten Freundin – bis alles anders kommt, als erwartet

Ich halte mein Gesicht in die Sonne, nur noch ein kleiner Moment die Energie aufsaugen. Nur noch mal kurz ein bisschen das Gefühl haben, als sei der Winter noch gar nicht da. Aber er ist da, ich spüre es in meinen Zehen, in meinen Fingern. Ich drücke auf den Auflöser, die Sonne geht fast schon unter und ich freue mich mal wieder über einen tollen Tag. Um diesen bezaubernden Tag noch vollkommener zu machen, krönen wir ihn mit heißem Glühwein, der uns für einen kurzen Moment aufwärmt.  

Glückliche Frauen

Glückliche Frauen Glückliche Frauen II Glückliche Frauen III Glückliche Frauen IV

Glückliche Frauen. So soll die Überschrift heißen. Die lächelnde Gesichter auf diesen Fotos sind alle echt, kein künstliches Fotolächeln. Sie sind real und ehrlich.

Ich bin zurzeit sehr glücklich, immer mal wieder traurig oder gestresst wie jeder andere Mensch auch, aber doch vor allem glücklich. Ist sie glücklich? Sind sie glücklich? Für den Moment, ja. Ein Abend, wir kochen alle gemeinsam Essen, was uns noch glücklicher macht. Trinken viel Wein, der uns noch die letzten Sorgen vergessen lässt und fühlen uns glücklich. Solche Abende sind wertvoll für mich. Ich versuche sie in Erinnerung zu behalten, daher dokumentiere ich sie hier. Sie leben den Alltag auf, lassen mich fühlen, dass ich nicht allein bin und ich bin überaus dankbar, wenn es so Menschen gibt mit den man gemeinsam lachen, weinen und wild sein kann.

Our Vietnam – Schlafen

36 Nächte in Vietnam.

Eine halbe Nacht am Flughafen, fast zwei Nächte im Flugzeug, zwei Nächte im Nachtzug, drei Nächte im Nachtbus, drei Couchsurfer, viele Hostels, zwei Hotels und eine Nacht auf einem Boot.

Rucksack auf, Rucksack runter, Sachen aus und wieder einpacken. Matratze für hart, weich, komfortabel, eklig oder schön befunden. Moskitonetze. Ventilatoren. Klimaanlagen und dünne Tücher als Decken. Warmes diffuses Licht und harte grelle Neonröhre. Angeschnallt schlafen. Mit Spinnen, Geckos und anderen Kleintieren im Raum schlafen. Regen auf schlafende Körper. Nur zu zweit, mit mehreren, mit ganz vielen in einem Raum, Bus, Kabine, Flugzeug oder Zug. Ohren abdichten, Augen verdunkeln. Hähne, die schreien. Kinder, die schreien. Motoren, die schreien. kalter Sturm, drückender Smog, hohe Luftfeuchtigkeit.  Musik. Fernsehen. Bücher. Laptops.

36 Nächte in Vietnam.

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