Vorbild.

Kind tragen

Wenn ich mal Mutter werde, hatte ich echt schon super tolle Vorbilder von denen ich lernen konnte. So waren bzw. sind es immer wieder meine phänomenalen Babysitterfamilien, nun ist es meine beste Freundin. Mit was einer Gelassenheit sie an das Familienleben geht, sie strahlt Optimismus aus und hat beziehungsweise gibt Vertrauen. Danke für so ein tolles Vorbild!

Zu heiß für die Stadt

Sandzehen

Es ist zu heiß um weiter in der Großstadt zu bleiben. Gut, dass ich Oma’s Auto gerade da habe. Wir fahren eine Stunde mit dem Auto gen Süden. Meine liebe Babysitterfamilie hat dort ein Bungalow, wo wir übernachten dürfen. Es fühlt sich an wie Urlaub.

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Wir ziehen schnell unsere Sachen aus und springen nur in Unterhose ins Wasser. Es ist so klar, dass wir sogar kleine Fischlein beobachten können. Ich schwimme hinaus, lege mich auf das Wasser, lass mich ein wenig treiben und schließe die Augen.

dreamteam holiday? IMG_8067 Der alte Mann und das Meer After swimming loco

Abends gibt es einen riesigen Topf voll Pasta. Jan kocht, ich darf in der Hängematte meine Hebammenzeitschrift lesen und Laura wuselt durch die Wohnung. Das Leben fühlt sich richtig an.

being a mother hey baby, feelin' good?

auszeit

Es gibt ein großes Bettenlager, wo wir alle vier übernachten können. Laura liest uns die Mumins vor bis alle Äuglein ganz schwer sind.

silent

Nächsten Morgen ist Jan der einzige, der es schafft bei Sonnenaufgang aufzustehen um im nahe gelegenen See schwimmen zu gehen. Laura und ich schlafen lange und beginnen den Tag mit einer Kinderliedersingstunde.

singen, dösen, lesen wem gehörte das Gebiss? photo taken by klara hammock life waldameisen beobachten IMG_8201 see is perfect for that hot weather

 Noch einmal springen wir in den See, spielen Karten im Schatten, verscheuchen die Mücken und fahren anschließend wieder zurück. Schön wars, diese Pausetaste.

Our Vietnam – Hội An

driving to Hoi An Green beauty Hoi An

 

Hoi An. Wir schlafen bei einem Schweizer Couchsurfer. Er zeigt uns wo wir einen Roller ausleihen können und es ist das Beste was wir machen können. Es ist unglaublich warm in dieser Gegend von Vietnam. Der Fahrtwind tut gut und wir fahren ans Meer. Wir finden die Stelle nicht, wo wir hin sollen. Aber das macht nichts, denn so haben wir den Strand ganz für uns allein. Da wir so spontan gefahren sind, haben wir keine Badesachen mit. Deswegen müssen wir in Unterhose ins Meer springen.

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Hoi An. Die Stadt zum shoppen. Ein Kleidergeschäft am anderen. Hunderte von Schuhläden. Schuhe in allen Farben und Formen stehen im Spiegelregal, die Verkäuferinnen wollen dich nicht gehen lassen. Sie wollen dir gerne etwas Maßschneidern, auch die Schuhe. wir können auswählen zwischen der Farbe und des Materials. Wir können uns das kaum vorstellen und sind von der Masse überwältigt. Leider nicht lange, denn nach Hoi An sind unsere Geldbeutel eindeutig kleiner.

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Hoi An. Eine Frau schreit über den Markt und handelt. Am Meer sitzt ein Mann, ganz ruhig und flickt sein Netz. Eine junge Familie läuft über die noch nicht geschälten Reiskörner und strahlt uns an. Das ist Leben. Das sind die Momente, die man zu schnell vergisst.

_MG_2881 _MG_2914 enjoying life with cold coffee

 

Hoi An. Wir sitzen auf einem kleinen Balkon und können auf das Wasser starren. Es gibt den leckersten kalten Kaffee, den wir finden können. Laura lacht. Ich freue mich hier zu sein mit ihr. Ich kann mir in dem Moment keine bessere Reisepartnerin vorstellen.

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Hoi An. Es ist ruhig geworden auf den Straßen. Die Sonne längst unter gegangen, tänzeln wir lachend durch die Straße. An einer Ecke sehen wir im Licht der Straßenlaterne eine dicke Ratte. Sie sucht nach Essen und durchwühlt den Müll. Wir bleiben stehen und nutzen den Moment um mit dem Licht zu spielen.

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Hoi An. Die Tage in Hoi An gehen viel zu schnell vorbei. Gestern noch in einer Bar mit anderen Couchsurfern gesessen, müssen wir bald schon Lebewohl sagen. Wir verlängern unseren Aufenthalt ein wenig, aber langsam neigt sich die Reise dem Ende.

Hoi An war der Höhepunkt. Mit den Hähnen, die morgens um die Wette krähten. Mit unserem süßen Philipinofreund, dem wir Deutsch bei bringen. Mit unserem lustigen Couchsurfer und seinen Insidertipps. Mit der Wärme und dem Roller fahren. Mit den maßgeschneiderten Sachen, die viel zu schnell wieder kaputt gegangen sind. Mit dem riesigen Markt am Ufer. Das Ufer, dass über getreten ist, so dass zwei Straßen überschwemmt waren. Mit den entspannten Vietnamesen, die dann eben alles in den zweiten Stock tragen. Mit, nein oft ohne Strom und Wasser.

Hoi An, ich mag dich.

I like Hoi An

 

Auszeit an den Wochenenden

feel the snow under your feets

 

Der Schnee ist geschmolzen und ich kann es riechen. Jeden Tag fühle und rieche ich den Frühling. Mein Bauch fängt an zu kribbeln, ich lächle ohne Grund und halte mein Gesicht in die Sonne. Diese Momente sind der perfekte Ausgleich für mein sonst gerade sehr gestresstes Leben. In genau 50 Tagen darf ich ihn erleben, meinen Traum. Den Traum, den ich endlich realisieren kann, auch wenn es wohl erst einmal eine sehr harte Zeit sein wird. Die Ausbildung zur Hebamme. Ich kann mein Glück immer noch nicht glauben, es fühlt sich zu gut um wahr zu sein an, als ich den Vertrag in den Händen halte.

Doch vorher muss und will ich meine Bachelorarbeit geschrieben haben. Viele viele Seiten müssen noch geschrieben werden und immer wieder gibt es neue spannende Dinge, womit man sich ablenken kann. So wie auch der Spaziergang mit Laura vorletztes Wochenende.

she is so beautiful, is she? slowly in the snow Glow

Geht es nur mir so oder strahlt sie? Ich habe sie inzwischen schon sehr oft fotografiert, aber doch habe ich das Gefühl, dass die Schwangerschaft sie zum strahlen bringt. Aber ist ja auch nicht verwunderlich. Alle schwangeren Frauen sind einfach wunderschön und strahlen um die Wette. Wir laufen durch den Grunewald und genießen die letzte Schneepracht, erzählen uns Geschichten und beobachten Schlittenfahrer, Schneemannbaurer und Langlaufskiläufer. Ich fühle mich als wäre ich in den Bergen und wäre grad selbst Ski gefahren. Also was muss nach dem anstrengenden Skitag her? Genau. Ein reisen Pott voll Spaghetti.

eating a spaghetti after our winter walk Spaghetti together, how sweet

Marisa, ihr Freund Julian, Laura und ich sitzen zusammen, essen leckere Spaghetti mit Unmengen an Sauce bis wir uns die Bäuche halten müssen und spielen mal wieder Karten bis es Mitternacht ist. Das Wochenende geht schon wieder viel zu schnell rum und während ich unter der Woche in der Bibliothek sitze, sehne ich mir schon das nächste Wochenende dabei. Sebastian aus Barcelona besucht mich.

We catch the sun

Ich zeige ihm das Tempelhofer Feld. Wir müssen uns beeilen, damit wir die Sonne noch erwischen. Also rasen wir durch die Stadt. Vom Prenzlauer Berg durch Mitte, über Kreuzberg und Neukölln zum Feld. Gerade noch rechtzeitig bevor die Sonne unter geht.

finally we arrived Yeah, you can do it!

Das Wochenende ist toll. Lena ist von ihrem Auslandssemester wieder da, sowie Martin. Wir sitzen mal wieder in der WG, Moritz und ich schmieren Schnittchen, ich brachte einen Kuchen mit und wir hören gespannt den Reisegeschichten aus Südamerika zu. Nach zwei langen Abenden sind Sebastian und ich sehr müde und ein wenig faul. Wir sitzen auf dem Bett, hören laut Musik, singen und erzählen uns lustige oder ernste Geschichten auf englisch und deutsch. Er versucht mir spanisch beizubringen. Me llamo Sarina.

red something smiling like sunshine red atmosphere

Der letzte Tag des Wochenende verbringe ich mit „babywearing„. Ich bin babysitten und trage das schlafende Baby umher. Die Sonne lacht mir wieder entgegen und ich freue mich über diesen Moment.

Nun ist wieder Montag und ich muss wieder was für die Bachelorarbeit machen, sonst schaffe ich es nicht.

Working for my bachelor degree

Aber ich weiß wie ich meine Motivation ankurbeln kann. Mit Sonne. Mit einem Ortswechsel. Von daher geht es in wenigen Tagen für eine Woche nach Teneriffa. Antje besuchen. Ich freu mich riesig.