Der Herbst kommt, ich brauche Licht!

Aussicht auf den Kanal

Einer der letzten Sommertage, bevor der Herbst in all seiner Pracht erstrahlt. Ich freue mich ja so auf den Herbst. Kuschelsocken tragen, Wärmflasche auf dem Bauch und alle Teesorten auspacken. Fand ich doch passend eine tolle Teekanne auf der Straße. Nun diesen Menschen an den ich mich kuscheln kann. Spaziergänge im bunten Meer von Blättern, goldene Sonne und frische Luft. Kürbissuppe schlürfen, warmer Apfelkuchen mit meiner Lieblingswg verspeisen und dabei ganz viele Kerzen anhaben.

Doch dieses Bild zeigt noch die letzten Reste des Sommers. Entstanden Anfang September. Ich hatte das Glück, dass ich diesen lauwarmen Abend bei dieser genialen Aussicht genießen durfte. Ich bin traurig, dass meine Wohnung so dunkel ist. Ich liebe meine jetzige Wohnung so sehr. Die Lage ist für mich perfekt, ich will nicht weg. Aber wenn ich dann in einer Wohnung bin, die so lichtdurchflutet ist, wie die von meiner lieben Freundin, dann könnte ich am liebsten schon wieder meine 7 Sachen zusammen packen und weiter ziehen. Aber ich glaube es wird wirklich schwer meine jetzige Wohnung zu toppen. Wie soll ich denn in Berlin eine Wohnung in der Lage, für den Preis (der nicht günstig ist, aber eben noch okay für Berlin) und der Art und Größe finden, die noch dazu dann noch super schön hell ist? Schwierig. Also träume ich nur von mehr Helligkeit und Licht in der Wohnung und fühle mich eben angeregt mehr raus zu gehen.

Advertisements

Ein Stück bleibt.

Gläsereispielereien in Dubai

Wir sind wieder da von unserer fünfwöchigen Reise oder irgendwie auch nicht. Ich habe das Gefühl ein klein bisschen hängt man noch zwischen den Kulturen, zwischen Asien und Europa. Ich schaute vor kurzem einen Film in dem gesagt wurde, dass man immer ein Stück da lässt, wenn man reist. Ich glaube das trifft es gut. Ein Stück ist noch in Vietnam. Das bleibt noch da, genießt noch weiter das grandiose Essen, wagt sich todesmutig über die Straßen und lebt.

Der Alltag versucht mich schnell wieder aufzufressen. Die Uni hat wieder begonnen, große Arbeiten warten da auf mich zu denen ich mich fast nicht gewachsen fühle, das graue Grau da draußen lässt eine frierende Haut zurück. Doch ich genieße es. Laura wohnt jetzt bei mir. Nicolás auch. die Blätter kleben an meinen Schuhen, die Berliner sind weiter unfreundlich auf den Ämtern und ich habe keinen Schlafrhythmus mehr. Ich genieße alles.

Gemütliche Atmosphäre

Der Herbst ist jetzt aber so richtig da. So kalt ist es draußen geworden. Wir in der WG haben noch nicht die Heizung angemacht, aber ich muss sagen ich friere wie eine typische Frostbeule eben. Um es nun gemütlicher und dadurch auch wärmer zu machen, bin ich nun dabei mein Zimmer umzustellen und vielleicht auch umzustylen. Denn die Atmosphäre gefällt mir nicht mehr. Fotos gibts, wenns fertig ist. Was macht ihr, um es euch gemütlich in euren vier Wänden zu machen?