Vorbild.

Kind tragen

Wenn ich mal Mutter werde, hatte ich echt schon super tolle Vorbilder von denen ich lernen konnte. So waren bzw. sind es immer wieder meine phänomenalen Babysitterfamilien, nun ist es meine beste Freundin. Mit was einer Gelassenheit sie an das Familienleben geht, sie strahlt Optimismus aus und hat beziehungsweise gibt Vertrauen. Danke für so ein tolles Vorbild!

Auszeit an den Wochenenden

feel the snow under your feets

 

Der Schnee ist geschmolzen und ich kann es riechen. Jeden Tag fühle und rieche ich den Frühling. Mein Bauch fängt an zu kribbeln, ich lächle ohne Grund und halte mein Gesicht in die Sonne. Diese Momente sind der perfekte Ausgleich für mein sonst gerade sehr gestresstes Leben. In genau 50 Tagen darf ich ihn erleben, meinen Traum. Den Traum, den ich endlich realisieren kann, auch wenn es wohl erst einmal eine sehr harte Zeit sein wird. Die Ausbildung zur Hebamme. Ich kann mein Glück immer noch nicht glauben, es fühlt sich zu gut um wahr zu sein an, als ich den Vertrag in den Händen halte.

Doch vorher muss und will ich meine Bachelorarbeit geschrieben haben. Viele viele Seiten müssen noch geschrieben werden und immer wieder gibt es neue spannende Dinge, womit man sich ablenken kann. So wie auch der Spaziergang mit Laura vorletztes Wochenende.

she is so beautiful, is she? slowly in the snow Glow

Geht es nur mir so oder strahlt sie? Ich habe sie inzwischen schon sehr oft fotografiert, aber doch habe ich das Gefühl, dass die Schwangerschaft sie zum strahlen bringt. Aber ist ja auch nicht verwunderlich. Alle schwangeren Frauen sind einfach wunderschön und strahlen um die Wette. Wir laufen durch den Grunewald und genießen die letzte Schneepracht, erzählen uns Geschichten und beobachten Schlittenfahrer, Schneemannbaurer und Langlaufskiläufer. Ich fühle mich als wäre ich in den Bergen und wäre grad selbst Ski gefahren. Also was muss nach dem anstrengenden Skitag her? Genau. Ein reisen Pott voll Spaghetti.

eating a spaghetti after our winter walk Spaghetti together, how sweet

Marisa, ihr Freund Julian, Laura und ich sitzen zusammen, essen leckere Spaghetti mit Unmengen an Sauce bis wir uns die Bäuche halten müssen und spielen mal wieder Karten bis es Mitternacht ist. Das Wochenende geht schon wieder viel zu schnell rum und während ich unter der Woche in der Bibliothek sitze, sehne ich mir schon das nächste Wochenende dabei. Sebastian aus Barcelona besucht mich.

We catch the sun

Ich zeige ihm das Tempelhofer Feld. Wir müssen uns beeilen, damit wir die Sonne noch erwischen. Also rasen wir durch die Stadt. Vom Prenzlauer Berg durch Mitte, über Kreuzberg und Neukölln zum Feld. Gerade noch rechtzeitig bevor die Sonne unter geht.

finally we arrived Yeah, you can do it!

Das Wochenende ist toll. Lena ist von ihrem Auslandssemester wieder da, sowie Martin. Wir sitzen mal wieder in der WG, Moritz und ich schmieren Schnittchen, ich brachte einen Kuchen mit und wir hören gespannt den Reisegeschichten aus Südamerika zu. Nach zwei langen Abenden sind Sebastian und ich sehr müde und ein wenig faul. Wir sitzen auf dem Bett, hören laut Musik, singen und erzählen uns lustige oder ernste Geschichten auf englisch und deutsch. Er versucht mir spanisch beizubringen. Me llamo Sarina.

red something smiling like sunshine red atmosphere

Der letzte Tag des Wochenende verbringe ich mit „babywearing„. Ich bin babysitten und trage das schlafende Baby umher. Die Sonne lacht mir wieder entgegen und ich freue mich über diesen Moment.

Nun ist wieder Montag und ich muss wieder was für die Bachelorarbeit machen, sonst schaffe ich es nicht.

Working for my bachelor degree

Aber ich weiß wie ich meine Motivation ankurbeln kann. Mit Sonne. Mit einem Ortswechsel. Von daher geht es in wenigen Tagen für eine Woche nach Teneriffa. Antje besuchen. Ich freu mich riesig.