Der Herbst kommt, ich brauche Licht!

Aussicht auf den Kanal

Einer der letzten Sommertage, bevor der Herbst in all seiner Pracht erstrahlt. Ich freue mich ja so auf den Herbst. Kuschelsocken tragen, Wärmflasche auf dem Bauch und alle Teesorten auspacken. Fand ich doch passend eine tolle Teekanne auf der Straße. Nun diesen Menschen an den ich mich kuscheln kann. Spaziergänge im bunten Meer von Blättern, goldene Sonne und frische Luft. Kürbissuppe schlürfen, warmer Apfelkuchen mit meiner Lieblingswg verspeisen und dabei ganz viele Kerzen anhaben.

Doch dieses Bild zeigt noch die letzten Reste des Sommers. Entstanden Anfang September. Ich hatte das Glück, dass ich diesen lauwarmen Abend bei dieser genialen Aussicht genießen durfte. Ich bin traurig, dass meine Wohnung so dunkel ist. Ich liebe meine jetzige Wohnung so sehr. Die Lage ist für mich perfekt, ich will nicht weg. Aber wenn ich dann in einer Wohnung bin, die so lichtdurchflutet ist, wie die von meiner lieben Freundin, dann könnte ich am liebsten schon wieder meine 7 Sachen zusammen packen und weiter ziehen. Aber ich glaube es wird wirklich schwer meine jetzige Wohnung zu toppen. Wie soll ich denn in Berlin eine Wohnung in der Lage, für den Preis (der nicht günstig ist, aber eben noch okay für Berlin) und der Art und Größe finden, die noch dazu dann noch super schön hell ist? Schwierig. Also träume ich nur von mehr Helligkeit und Licht in der Wohnung und fühle mich eben angeregt mehr raus zu gehen.

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Frühstück und Morgen wie diese!

Frühstücksmorgen

Frühstück. Wie ich es liebe. Je länger, größer, schöner, um so besser. Dafür lasse ich das Mittagessen gerne aus. Mit der besten Mitbewohnerin der Welt und dem tollsten Kind der Welt – um so toller. Solche Morgen haben wir nicht oft, daher schätze ich sie sehr. An diesem Morgen, ein Morgen im August, gab es viel frisches Obst und Gemüse. Ein Kind, welches nur auf dem Arm getragen werden wollte, leckere Getränke und Gespräche, die irgendwo in meinem Kopf ganz tief gespeichert sind.

Zucker und Salz.

A - 5 Wochen alt

Mein geliebtes Patenkind. Du, ich bin für dich da. Ich freue mich immer, wenn ich dich halten kann und dir meine Liebe schenken kann. Du bringst uns allen Glück. Freude und Glück. Es gibt immer wieder die Momente, wo du aus dem Nichts heraus anfängst zu schreien. Was ist los kleiner Mensch? Nicht genug Liebe? Doch, Liebe bekommst du. Nicht nur deine Eltern sind entzückt von dir. Du hast sie alle um deinen kleinen Finger gewickelt. Trotz weinen, jammern und meckern. Zucker. Zucker bist du trotzdem.

Nicht nur das!

In den Wolken?

Kopf in den Wolken. Rosa Wolken.
Wieder frisch verliebt sein, was ein Gefühl. Was ein Mensch.

Nicht nur das. Neues Leben in der WG.
Kleiner neuer Erdenmensch, der zurzeit hier mit in der WG lebt. Seit nun sechs Wochen. Meine beste Freundin – Mutter geworden. Familienleben in der WG. WG-Leben? Anders geworden. Nicht schlecht, nicht besser. Anders. Spannend, Toll, komisch, intensiv, schön und anregend.

Nicht nur das. Dritter Einsatz hinter mir. Pflegeeinsatz. Ganz anderes Gebiet als meine Herzensarbeit.
Anstrengender Start. Überforderung. Ekel. Angst. Langeweile. Unlust. Den Sinn in der Sache nicht sehend. Es wurde besser. Der Countdown lief. Die Anpassung klappte. Die Mitmenschen, fast alle von der netten Sorte.

Nicht nur das. Weniger als drei Wochen und ich verreise endlich mal wieder. Griechenland. Athen. Eins, zwei Inseln. Liebesurlaub. Spontanurlaub. Aufregung. Bitte Ruhe. Bitte auch Abenteuer. Alles noch sehr unreal. Kaum vorstellbar wie dieser Urlaub wird, aber er wird ein Guter, allein weil ich mit diesem Menschen verreisen darf.

Nicht nur diese Dinge, noch viel mehr.
Und der Kopf in den rosa schönen und zarten Wolken. Schwebend.

…schon wieder ein Umzug?

In ca. zwei Wochen ziehe ich schon wieder um. Ein Ereignis jagt gerade das Nächste. Die Zeit steht nicht still. Die Abstände meiner Aufenthalte in einer Wohnung werden immer kürzer. Ich möchte das ändern. Diesmal möchte ich länger an einem Ort bleiben. Die neue Wohnung ist viel größer, hat ne tolle Lage und bevor wir einziehen, nutzen Laura und ich die Zeit um die Wohnung etwas zu renovieren. Denn wir wollen uns ja wohl fühlen hier. Diese Wohnung wird die erste Wohnung für Laura’s Baby sein. Für Laura’s Familie. Für mich als Hebammenschülerin. Unsere erste Wohnung mit Wohnzimmer UND Kammer. Meine liebe Babysitterfamilie genau über mir, die andere ein paar Häuser weiter. Der Markt am Wasser ein paar Meter entfernt. 7km weg von meiner Hebammenschule. Ich freu mich!

Fleißig Auch kleine fleißige Helfer Tapete lösen in der Küche