Kroatien Teil 4 – Zeltplatzleben

Nun ein kleiner Bericht von meiner Erfahrung vom Campen mit Freund. Zu aller erst ist es wichtig, dass alles was für Stress und Kummer sorgt nicht mit in den Koffer genommen wird 😉 (oder aber schnell ausgepackt, verarbeitet und vergessen wird).

Uns beiden war die Erholung doch sehr wichtig. Wir schauen uns gerne Dinge an und sind viel auf Achse, aber dieser Urlaub war doch gekennzeichnet durch Entspannung und dem Nichts tun, was nach ner Zeit ja doch auch irgendwie anstrengend wird.

Da kommt man dann auf Ideen wie sich gegenseitig schminken, Simon die Haare zu flechten (ziemlich schwierig bei den kurzen Haaren), Haufenweise Bücher zu lesen und irgendwelche Fotoshooting vorm oder im Zelt zu veranstalten.

Auch das Wildcampen haben wir ja ausprobiert. Wofür man natürlich erst einmal einen Platz finden muss. Wie wärs im hohen Gras, wo uns niemand hört und sieht?

aber die meiste Zeit unseres Urlaubs sah es dann doch eher so aus:

Was wir essen, wann wir schlafen gehen bzw. aufstehen, was wir unternehmen – über all das mussten wir uns keine Gedanken machen, da waren wir uns eigentlich immer einig oder konnten gut Kompromisse finden.

Okay manchmal war es für mich doch ganz schön früh:
 Dadurch dass man sozusagen unter freiem Himmel schlief, konnte sich der Rhythmus wieder super regulieren, sodass wir abends um Punkt zehn hundemüde auf die Isomatten vielen (aua) und morgens Simon gegen halb acht wach wurde und ich noch schlummerte bis ca halb zehn. Länger schlafen wäre aber auch echt nicht gegangen, da es morgens immer tierisch heiß im Zelt wurde.

Und so überstanden wir gemeinsam die fiesesten Wespenstiche und Angriffe, meisterten das Gaunerleben, überlebten 10 Teeniejungs, die ihr bestandenes Abi feiern wollten und versuchten alles mit einer Portion Humor zu nehmen:

Wirklich viel Intimsphäre hat man natürlich nicht auf so ’nem Zeltplatz und der Rücken grüßt auch täglich mit Schmerzen, so dass man sich wie ein kleines Kind wieder auf sein Bettchen freut, aber hey, das hat man ja so gewählt!

Aber Simon und ich haben richtig Lust bekommen mal wieder zu campen, dann vielleicht Richtung Norden, die skandinavischen Länder ausspähen. Da wird das Wild-campen auch toleriert oder sogar erlaubt in manchen Ländern.

Danke mein „youngerman“ für die tollen 15 Tage (der erste Tag wird abgezogen 😉 ). Ich liebe es so sehr mit dir zu reisen!

Zeltet ihr auch gerne? 

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2 Kommentare zu „Kroatien Teil 4 – Zeltplatzleben

  1. Jaja das Wildcampen, immer nicht so einfach nen schönes Plätzchen zu finden. Aber zu 90% ist man dann doch erfolgreich wenn man es nicht direkt in den Touristenverseuchtengebieten versucht 😉

    Skandinavien eignet sich da schon wesentlich besser, da es dort das so genannte Jedermanns-Recht gibt! ~400m von abgezäuntem Gelände entfernt und man ist frei dort zu bleiben solange man alles hinterlässt wie man es vorfindet, gerne auch besser!
    Aber das ich schon oft in Schweden, Norwegen und Finnland war weißt du ja 😉
    Grüße
    dein brother!

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