Luftblasen

Heute ist der letzte Tag vom August. Wenn der September anfängt, klingt es gleich nicht mehr so sommerlich, aber nach dem Sommer den wir in Berlin hatten, merkt man wahrscheinlich keinen Unterschied bzw. kann man sich wenigstens an den goldenen, roten und gelben Herbstblättern erfreuen. Jedoch muss ich sagen, der Urlaub hats Ruder wieder rumgerissen. Genau das habe ich gebraucht. Um so schwieriger fällt mir jetzt das Schreiben der Studienarbeit hier in Paris. Allein in Paris. Von daher genug Zeit dafür, trotzdem kommt es mir vor, als hätte ich nur leere Luftblasen im Kopf. Denke über alles mögliche andere nach. Schaue deutsche Nachrichten, gucke französische Filme, kaufe überteuerte Lebensmittel (wenn sie ja dann wenigstens Bio wären) und beobachte die Nachbarn, die jedoch genauso super hier in das Apartment reinschauen können.

Das arme Mädchen hockt den ganzen Tag allein in der Wohnung und muss wahrscheinlich was ganz dringendes schreiben. So oder so ähnlich stelle ich mir ihre Gedanken über mich vor, denn ja sie haben schon des öfteren mal ein Blick herüber geworfen, wenn sie gerade mal wieder auf dem Balkon eine gequalmt haben.

„So jetzt ist aber Schluss“, denke ich mir und öffne mein angefangenes Geschriebenes…
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2 Kommentare zu „Luftblasen

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