La vie est belle

Unsere Reise neigt sich schon fast zum Ende, zumindest von Laura muss ich in ein paar Tagen Abschied nehmen. Für mich geht dann das Leben in Frankreich in Paris weiter, jedoch kommt da erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Aber will ich vom Anfang sprechen, als vom Ende.

Angefangen hat diese Reise mit dem Trampen von Berlin. Eigentlich wollte ich nur bis nach Leipzig um da Laura aufzugabeln, aber das nette Pärchen (mit denen ich 2-3h im Stau parkte), nahm uns noch mit bis nach Würzburg. Ich glaube sonst wären wir nächsten Tag nicht abends um acht schon in Marseille gelandet. Naja wir hatten echt immer super Leute, die uns mitgenommen haben. Über Geschäftsmänner, Familienvater, Mutter + Kind, Pärchen bis hin zu nem Polizisten.

In Marseille angekommen, fiel uns jedoch ein, dass wir uns überhaupt nicht um einen Schlafplatz gekümmert haben, da wir ja eigentlich als erstes nach Toulouse wollten. Ja so saßen wir da, kein Couchsurfer antwortete uns. Eine Stunde verging, in der wir darüber grübelten, wo man in dieser Nacht nicht am besten pennen könnte.. Leider gab es keine Vorgärten oder sonstige Wiesenflächen.

Da uns aber 4 Leute sagten, die Stadt sei nicht unbedingt so ungefährlich sind wir dann doch in ein Hostel. Jedoch war dies schon voll. Das nächste auch. So waren wir wieder bei null.

Letztlich fanden wir doch noch ein Schlafplatz, mussten uns dafür nicht prostituieren, Geld bezahlen oder unterm freien Himmel schlafen. Top!

In jeder Stadt blieben wir ca. 2 Tage. Schauten uns alles ein wenig an, genossen das schöne heiße Wetter und sprangen ab und an ins tiefe Nass. Nach Marseille sollte Montpellier kommen, aber

da Paula bei ihrer Mutter war und wir sie auch besuchen wollten, fuhren wir mit ihr in „the middle of nowhere“. Das war ein kleines (ich nannte es liebevoll Hippiedorf), bestehend aus 6 selbstgebauten und bunten Häuschen, die jedoch auch Strom, Dekoration und kaltes Wasser hatten.

Wir wurden an einer riesen Tafel, bestehend aus Paella, diverse Salaten, Baguette und Wein, sowie Käse und Melonen begrüßt. Alles war sehr harmonisch und herzlich und den einen Tag genoßen wir die Freiheit in den Wiesen. Den anderen Tag erfrischten wir uns am See mit Paula+ Freunden.

Dann aber gings nach Montpellier, da wir ja doch auch was von der Stadt sehen wollten.

Montpellier ist auf jeden Fall anders wie Marseille. Erinnerte uns ein wenig an Spanien. Überall kleine enge Gassen mit rutschigen Steinen auf den man lief. Wir schliefen bei Paulas Freund und hatten einen lustigen Abend mit Pastis. Danach ging unsere Reise zum ersten Mal mit dem Zug weiter Richtung Narbonne.

In Narbonne begrüßte uns Vincent am Bahnsteig und nahm uns mit zu sich, wo wir in einer gemütlichen Runde saßen und mal wieder ein Trinkspiel spielten. Es war immer schön mit so vielen in der Runde zu sitzen, mal verstand man überhaupt nichts, dann aber konnte man sich wieder gut einbringen und man wurde gelobt, wie gut man doch spreche und wo man das gelernt hat. Was soll ich sagen? Danke Au-pair Leben, Danke Flo F., Danke Franck und auch ein kleinen Dank an die Schule und meinem privaten Engagement. Jedoch möchte ich gern mein Praxissemester in Frankreich machen um die Sprache richtig zu lernen.

Zurück zu Narbonne. Dort gingen wir schön im Meer baden. Oh wie ich es genoss. Ich liebe das Meer. Und ich liebe das Buch „der alte Mann und das Meer“, welches ich mir ausleihen durfte und worüber ich fein mit meinem Opa philosophiert habe. Schon deswegen werde ich das Buch lieben.

Wie auch immer. Strand! Meer! Alles!

Jetzt Toulouse. In einer 7er WG, mit 6 Typen und einer Frau. Richtig gut fühlt man sich. Die WG ist einfach nur so riesig, dass man echt Angst haben muss, dass man sich verläuft. Ich geb mein Bestes es nicht zu tun. Seid vorgestern Abend jedoch ist mein Fuß dick und schmerzt. Hoffentlich können Laura und ich heute trotzdem die Stadt bekunden, denn nur gestern in die Bar reicht nicht. Sie schaut ganz interessant aus, diese Stadt.

Also viele Grüße aus dem Franzosenland. Gut geht es uns! Sehr gut.

Straßen von Montpellier

Laura
Auf dem Place de la Comédie in Montpellier
Auch mal essen gehen
Spiele in Fred’s WG. Links Fred, mitte Laura, rechts Paula
Hallooooo
Laura fleißig im Hippiedorf
Zelten an einer Raststätte, neben einem Maisfeld und einer Kirche. Leider regnete es ziemlich und unser Zelt war nicht wirklich dicht. Naja. C’est la vie!
Typisches Bild von Marseille. Der alte Hafen. Le vieux port.
Aufführung im Hippiedorf.
Hängemattenleben. Raus aus der Realität.
Schlafend in einer der Hütten.

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2 Kommentare zu „La vie est belle

  1. Ich lese hier nur Party party party :)Hoffe hast noch weiter ein paar schöne Tage in Paris. Während ich ständig auf der Suche nach Wohnungen in BS bin.Grütze aus der Heimat – dein Bruder!

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