Kein Maskenmensch


Zurzeit sind mal wieder Couchsurfer da, die die Bude (mit)einnehmen und ihr einen australischen Flair verleihen. Nach einigen Stunden gewöhne ich mich daran englisch zu sprechen. Wir sitzen auf meinem Balkon, die Sonne geht gerade unter und es wird Bier getrunken, die Jungs rauchen. Wir lauschen der Musik und erzählen uns die Unterschiede zwischen Australien und Deutschland- oder irgndwie sowas. Stella stößt hinzu und wir machen crêpes und lassen es uns gut gehen.
Ja so war der Abend…So ging der Abend weiter…
Irgendwie gingen wir los, erst in die Bar room77, danach weiter in den Club Picknick. Dort war es stickig, interessante Musik, Menschen! Wir tanzten. Meine Augen waren geschlossen. Irgendwann verfiel ich in Unlust und ich fing an die Menschen zu beobachten, wie sie mit einer Maske verkleidet auf der Tanzfläche stehen, versuchen jemanden zu imitieren und ihr eigentliches Ich vergessen. Alle in Masken, nicht man selbst. Sowas soll was für mich sein? Nein definitiv nicht.Wir gingen. Dean verlor sein Portmonaie, so riefen wir morgens das Mcdoof an, sie hatten es gefunden. Stella, Dean und ich schliefen bei mir. Casey schlief bei einer Freundin von ihm.

Betrunken und es wurde hell draußen. Eine gute Nacht, eine Nacht, die ich nicht öfters wiederholen will. Du weißt, ich bin kein Discomensch. Kein Maskenmensch. Ich bin doch ich.



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