Das Leben schwebt so vor sich hin!

Wenn ich mir meinen letzten Blogeintrag anschaue, ist viel passiert.

Inzwischen komme ich fast ins letzte Ausbildungsjahr.
Mein Freund und ich sind vor einigen Monaten zusammen gezogen und ich liebe es. Ich liebe unsere wundervoll helle Wohnung, ich liebe es neben und mit ihm zu wohnen und nur ganz selten vermisse ich mal das WG-Leben.
Freunde, sind zu engen Freunden geworden, von einigen habe ich mich getrennt.
Von manchen schmerzlich, von manchen erleichternd.
Krankheiten gab und gibt es in meiner Familie, aber wir halten zusammen und sind stark.
Ich habe jetzt ein Auto und merke wie gern ich doch Auto fahre und dabei singe. Dabei kann ich meine Sorgen vergessen.
In unserem Hebammenkurs sind sieben schon schwanger bzw haben schon geboren oder sind dabei. Ich vermisse jede Einzelne.
Bei dreiundzwanzig Geburten durfte ich dem Kind und der Mutter bei der Geburt mit meinen eigenen Händen helfen. Unbeschreiblich.
Ein Sternenkind und seine Familie durfte ich begleiten.
Ich habe im letzten Jahr, abgesehen vom Fahrrad fahren, zu wenig Sport gemacht und das seit dem neuen Jahr geändert.
S und ich bereisten letztes Jahr Portugal, öfter meine Heimat und machten sogar eine Kreuzfahrt.
Diesen April fahren wir an einen bezaubernden Ort, nur S wird erst im Flugzeug erfahren wo dieser sein wird.
Ich würde immer noch gerne eine Familie gründen.
Kommt Zeit, kommt Kind.
Ich liebe meinen Beruf.
Ich liebe meine Eltern.
Ich liebe die ganzen Möglichkeiten, die das Leben bietet.
Das Leben schwebt vor sich hin.

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Probehalbjahr geschafft!

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Wir haben das Probehalbjahr geschafft!! Für uns Hebammenschülerinnen wieder ein Grund ein gemeinsames Frühstück zu organisieren und dies zu zelebrieren. Schließlich bekam sogar jeder von uns eine Blume und ein kleines Zeugnis. Anschließend ging es in den wohlverdienten Urlaub.

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Ich laufe durch die Straßen, mache Besorgungen, die ich immer aufgeschoben habe. Lächle jeden an, der mir über den Weg läuft. Spreche mit mehr Menschen als sonst und überlege zu Hause was ich machen soll. Soll ich jetzt den angefangenen Schal weiter stricken? Soll ich die Badwand streichen? Immerhin habe ich so eben Farbe gekauft. Soll ich den Apfelkuchen backen, der eigentlich für die Klasse vorgesehen war, ich es zeitlich nur nicht mehr geschafft habe? Soll ich die viele Fotos sortieren und bearbeiten?

Wann hatte ich das zuletzt? Gefühlt schon ewig her. Nur aus Dinge wählen, die einem wirklich Spaß machen. Okay, ich muss sagen dafür blende ich auch einige unschöne Dinge meiner To-do Liste aus.

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Ich schlafe bis mittags und während ich diesen Post schreibe bin ich immer noch im Schlafanzug.

Aber ich habe es mir verdient.
Probehalbjahr geschafft. Urlaub. Alle Klausuren zufriedenstellend geschrieben.

Ich hab frei.

Vorbild.

Kind tragen

Wenn ich mal Mutter werde, hatte ich echt schon super tolle Vorbilder von denen ich lernen konnte. So waren bzw. sind es immer wieder meine phänomenalen Babysitterfamilien, nun ist es meine beste Freundin. Mit was einer Gelassenheit sie an das Familienleben geht, sie strahlt Optimismus aus und hat beziehungsweise gibt Vertrauen. Danke für so ein tolles Vorbild!

Festivalvideo

Ein heißes und doch regnerisches Wochenende im Juli. Ein supersüßes kleines Festival mit Freunden und tollen Menschen. Dazu machte ich ein kleines Video, welches ich nun gerne teile. Es war unglaublich schön und ich freue mich auf nächstes Jahr, wenn wieder alle zusammen sind, tanzen, Spaß haben, gegenseitig helfen und mitten in der Nacht grillen.

Der Herbst kommt, ich brauche Licht!

Aussicht auf den Kanal

Einer der letzten Sommertage, bevor der Herbst in all seiner Pracht erstrahlt. Ich freue mich ja so auf den Herbst. Kuschelsocken tragen, Wärmflasche auf dem Bauch und alle Teesorten auspacken. Fand ich doch passend eine tolle Teekanne auf der Straße. Nun diesen Menschen an den ich mich kuscheln kann. Spaziergänge im bunten Meer von Blättern, goldene Sonne und frische Luft. Kürbissuppe schlürfen, warmer Apfelkuchen mit meiner Lieblingswg verspeisen und dabei ganz viele Kerzen anhaben.

Doch dieses Bild zeigt noch die letzten Reste des Sommers. Entstanden Anfang September. Ich hatte das Glück, dass ich diesen lauwarmen Abend bei dieser genialen Aussicht genießen durfte. Ich bin traurig, dass meine Wohnung so dunkel ist. Ich liebe meine jetzige Wohnung so sehr. Die Lage ist für mich perfekt, ich will nicht weg. Aber wenn ich dann in einer Wohnung bin, die so lichtdurchflutet ist, wie die von meiner lieben Freundin, dann könnte ich am liebsten schon wieder meine 7 Sachen zusammen packen und weiter ziehen. Aber ich glaube es wird wirklich schwer meine jetzige Wohnung zu toppen. Wie soll ich denn in Berlin eine Wohnung in der Lage, für den Preis (der nicht günstig ist, aber eben noch okay für Berlin) und der Art und Größe finden, die noch dazu dann noch super schön hell ist? Schwierig. Also träume ich nur von mehr Helligkeit und Licht in der Wohnung und fühle mich eben angeregt mehr raus zu gehen.